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Max Kämpf-Platz


Aufenthalts- und Begegnungsraum mit Begrünung und klarer räumlicher Fassung

Umgeben von Bäumen tummeln sich Kinder in sanft gewölbten Hügellandschaften „en miniature“, mit kleinen Bergseen, plätschernden Fontänen und Wasserläufen in den Mulden. Das Wasserbecken erinnert an Felsformationen, wie sie der Künstler Max Kämpf im Reservat der Navajo-Indianer gemalt hat. Die Figur des Wegebands ruft das Bild eines Kleeblatts oder zweier ineinander verschränkter Achterbahnen auf. Die Anlage schafft zugleich einen Gemeinschaftsgarten und eine „bewohnbare“ Grundrissfigur mit vier grossen Räumen, die unterschiedlich genutzt und gestaltet werden können. In den warmen Farbtönen der Materialien setzt Kalkstein den Grundakkord und erzeugt eine ruhige, harmonische Atmosphäre, räumlich gefasst von Bergkirschen, Steineichen, Hopfenbuchen, Tupelobäumen, Kolchischen Ahornen und Feldahornen.

Gleichzeitig leistet der Platz einen messbaren Beitrag zur Klimaresilienz des Quartiers: Versickerungsfähige Beläge, ein grosser Baumbestand und Wasserflächen reduzieren die Hitzebelastung und verbessern die Regenwasserbewirtschaftung. Das Projekt ist in der Klimaanpassungs-Datenbank der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) als Referenzbeispiel eingetragen.

Planung und Realisierung: 2015-2019

Ort: Basel, Erlenmattquartier

Bauherrschaft und Gesamtprojektleitung: BVD Basel-Stadt

Weitere Beteiligte: Tiefbauamt Basel-Stadt, Mobilität Basel-Stadt, IWB

Rolle: Projektverfasser Stadtraum, angestellt beim Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt

Planschbecken im Sommer
Planschbecken im Sommer
Landschaften en miniature
Landschaften en miniature
Planschbecken und Pumptrack in einem
Planschbecken und Pumptrack in einem
Max Kämpf-Platz
Max Kämpf-Platz